Zukünftige globale Hoteltrends
Wie wird ein Hotel in der Zukunft aussehen und was bringt es Ihnen und Ihren Gästen?
Wie wird ein Hotel in der Zukunft aussehen und was bringt es Ihnen und Ihren Gästen?
Wie sieht das Hotel der Zukunft aus? Globale Trends wie der demografische Wandel, ein wachsendes Umweltbewusstsein und eine zunehmende Mobilität verändern das Gastprofil. Die verschiedenen Anforderungen bestimmter Gasttypen werden in Zukunft das Angebot bestimmen. Darüber hinaus bieten Innovationen in der Medientechnologie sowie die Entwicklung innovativer Hotelkonzepte und steigender Nachfrage im Luxussegment neue Chancen und Herausforderungen für die Hotellerie.
Für eine strategische Positionierung im nationalen und internationalen Wettbewerb wird das Wissen um die Bedürfnisse der Gäste sowie das Potenzial neuer Technologien für die Unternehmen der Hotellerie zu einem wichtigen Erfolgsfaktor.
Weg von der Nasszelle nimmt das Bad immer mehr Platz ein – an Bedeutung und Größe. Viele Gäste beurteilen die Qualität eines Hotels anhand seiner Badezimmer und ihrer Ausstattung (Doppelwaschtisch, begehbare Dusche, Doppelbadewanne). Gibt es genügend Speicherplatz? Sprachsteuerung, Privatsphäre, Musik?

Bathroom with Spa
Wie wir unsere Wohnräume gestalten und einrichten, hat großen Einfluss auf Wohlbefinden und Gesundheit. Dies war spätestens bei der chinesischen Heimstudie Feng Shui beliebt. Aber das ist noch nicht alles: Einrichtungsgegenstände und Einrichtungsgegenstände sollten gut aussehen und die Lebensenergie fließen lassen, gleichzeitig aber gesundheitliche Vorteile spenden.
Im Zimmer – Wohlbefinden pur, sehr stimmungsorientiert. Wechselbare Oberflächen machen dies möglich. Eine zentrale Anzeige zeigt Nachrichten und persönliche Inhalte. Während des Aufenthalts erhält der Gast Informationen zum Kontext seiner Reise, beispielsweise zur Umgebung, zu geplanten Terminen oder zur Verkehrssituation am Abreisetag. Im Hotelzimmer können dank einer innovativen Gebäudeautomation die wesentlichen Medien- und Raumfaktoren (Licht, Klimaanlage, Lüftung, Geruch und Multimedia) per Smartphone oder Tablet gesteuert werden – einschließlich der Vernetzung mit dem Infotainmentsystem des Hotels.
Mit Hilfe von Trennwänden und beweglichen Möbeln können Räume in einen Konferenzraum, zwei kleine Hotelzimmer oder eine große Suite umgewandelt werden. Die Umwandlung des Badezimmers ist besonders anspruchsvoll. Ein drehbares Wandelement bietet je nach Bedarf entweder eine Dusche oder eine Toilette und ein Bidet.

Flexible hotel room
Das SI Centrum Stuttgart rüstet alle Räume gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO aus: Vorhänge, Heizung, Klimaanlage und Licht werden per Tablet gesteuert, die Minibar wird mit einer mobilen App gefüllt, der Spiegel im Bad ist ein Fernseher. Handys sind nicht erforderlich, wichtig ist die Verwendbarkeit von Smartphones und Tablets.

High tech equipment
Die Beleuchtung wird immer wichtiger. das „nest“ funktioniert nicht in neon. Mit LED kann Licht neu interpretiert werden, z. B. über eine Touch-Steuerung am Badezimmerspiegel. Beleuchtungskonzepte gewinnen selbst als Gestaltungselement an Bedeutung: Welche Stimmung brauche ich wo? Licht sorgt für Spannung oder Entspannung. Die LED-Technologie macht die Lichtfarbe völlig variabel: vom weißen Licht mit stufenloser Farbtemperatur über Pastelltöne bis hin zu hochgesättigten Farben. „Tune the light“ mit subtilen Kontrasten und dynamischen Effekten.

Lighting Concept
Minimalismus. Die Gäste packen nicht mehr. Sie benötigen also keine Schränke mehr. Offene Regalkonzepte sind gefragt und intelligente Ankleidebereiche mit Platz für Koffer, Kleiderbügel, Haken, mit Licht und Spiegeln. Der Schreibtisch fällt auch weg, es gibt bequemere Möbel, die Arbeit, Sitzen und Entspannen miteinander verbinden.

Minimalism
1999 investierte Westin 30 Millionen US-Dollar in die Erfindung des himmlischen Bettes mit 10 Schichten. Seitdem versuchen viele Hotels, den Schlaf neu zu erfinden. Das Boxspringbett ist längst Realität; Tagesdecken sind nicht nötig.

High quality beds
Die Tage der repräsentativen Lobby mit der zentralen Rezeption werden gezählt. Aus Lobbies werden multifunktionale Bereiche mit Bars, Restaurants, Lounges und Business Centern – und Sie dürfen auch irgendwo einchecken. Es geht einfach weiter. Wichtig: WLAN, Strom und verschiedene Sitzplätze.

Hotel lobby
Geht weit über den Facebook- oder Twitter-Account hinaus. Designer müssen über den Wow-Faktor nachdenken, über Momente, die Gäste teilen möchten. Das 1888 Hotel in Sydney bietet Selfie-Bereiche und das Meliá on Mallorca Tweet-Erlebnis.

Social media
Nachhaltigkeit endet nicht mit dem CO2-Fußabdruck. Hotels beziehen die Natur in ihre Gestaltungskonzepte ein und bringen das „Außen“ nach innen. Organische, natürliche Materialien, Farben und Texturen verleihen dem Hotel eine höhere Liebe zur Natur.

More nature
WIe im Wohnbereich, ist bei Hotels die Farbe Weiß voll im Trend, immer mehr Hotels verwenden helle Teppiche, weiße Laken und Handtücher.

White color
Die Lifestyle-Hotels machen es möglich: Hotels sind ihrem Standort verpflichtet und beziehen regionale Materialien, Marken, Lebensmittel, Kunst, Kultur und Musik in ihre Konzepte ein. Gleichzeitig öffnen sie ihre Türen für die lokale Bevölkerung und geben den Gästen einen echten Wert in der Hand.

Local color
Der Gesundheits- und Fitness-Wahnsinn hat die Hotellerie erreicht: Häuser investieren zunehmend in ihre Fitnessbereiche oder werden zu Fitness- und Wellness-Zentren wie die Even Hotels von Intercontinental (bisher nur in den USA): Fitnessgeräte in den Zimmern, es gibt Konzept-Hotels, die sich mit Yoga oder Fitness beschäftigen.

Fitness